Restauration Extra (Leim) (250g)


Restauration Extra (Leim) (250g)

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Für Leimungen in der Restauration von Streichinstrumenten kommt es ganz besonders darauf an, dass man sich 100% auf die Verleimungen verlassen kann und diese optisch absolut in den Hintergrund treten. Der hier eingesetzte Leim muss sich beim Grundieren, Lackieren und Retuschieren neutral verhalten und eine saubere nicht farbveränderte Fuge garantieren.

In Zusammenarbeit mit einem der Weltweit führenden Hersteller für technische Gelatine und Leim auf tierischer Basis, haben wir den Restauration Extra speziell für Restaurationen mit hohen Anforderungen in unser Portfolio aufgenommen. Dieser ist extrem klar, hoch rein, und weist außerordentliche Klebeeigenschaften auf. Dank unseres kompetenten Partners können wir Ihnen eine immer gleichbleibend hohe und zuverlässige Qualität garantieren.

Technische Merkmale

  • Extrem klar
  • Hoch rein
  • Außerordentliche Klebeeigenschaften
  • Gelfestigkeit >=250g Bloom
  • Viskosität 4.00-4.70mPas
  • pH-Wert* 4.90.-5.20
  • Transmission** 620nm >=92%
  • Transmission** 450nm >=78%
  • Wird in wiederverschließbarer, luftdichter PET Kunststoffdose geliefert
  • inklusive Entnahmemesslöffel

Verarbeitungsempfehlung

Es wird empfohlen vor der eigentlichen Verarbeitung Testleimungen durchzuführen um sich mit der Handhabung vertraut zu machen. Die Leimkonzentration richtet sich nach der gewünschten Festigkeit und Verarbeitungszeit bei der Anwendung. Meist wird mit Leimkonzentrationen im Bereich von 1%-20% gearbeitet. Wir empfehlen, den Leim immer frisch anzusetzen. Des weiteren ist für den Auftrag ein Leimpinsel zu empfehlen, der einen festen halt der Haare garantiert, da ein entfernen möglicher loser Haaren während des zügigen Umganges mit dem Leim eine Prozessunterbrechung bedeutet. Zu Beachten ist die etwas anspruchsvollere Handhabe als der LUT Universal in Bezug auf die Einhaltung von Temperaturen.

  1. Die Verarbeitung von Leim beginnt mit der sogenannten Quellung. Hierbei wird seine Eigenschaft genutzt, das fünf- bis zehnfache ihres Gewichtes an kaltem Wasser aufnehmen zu können. Gießen Sie in einem wärmebeständigen Glasgefäß auf die ausgesuchte Leimmenge destilliertes kaltes Wasser, so dass das Wasser etwa 1/3 - 1/2 der Raummenge über den Leimkörnern steht. (Je nach Verarbeitungszeit)
  2. Man lässt den Leim für 1 bis 2 Stunden stehen bis alle Körner durchgequollen sind.
  3. Zum Lösen wird der Leim nun in ein 50-70°C Wasserbad gestellt. Um auch hier das Einarbeiten von Luft zu verhindern, sollte zu Beginn nicht umgerührt werden, sondern erst, wenn ein Großteil der Leimkörner gelöst ist. Die Temperatur des gelösten Leimes sollte 50-60°C betragen. Bei diesen Temperaturen kann der Leim, ohne größere Gelierkraftverluste, selbst mehrere Stunden flüssig gehalten werden.
  4. Lassen Sie den Leim erkalten und vollständig gelieren.
  5. Beim zweiten schmelzen im Wasserbad kann eine Haut entstehen und sich eingebrachte Luft in form von Schaum auf der Oberfläche absetzen. Entfernen Sie diese mit dem Pinsel. Bei Temperaturen von 50-60°C kann der Leim, ohne größere Gelierkraftverluste, selbst mehrere Stunden flüssig gehalten werden und ist nun geeignet für komplizierte Rissreparaturen und Leimfugen. Bei einer höheren Temperatur >60°C verliert der Leim zunehmend an Viskosität und Gelierkraft.
  6. Die Ideale Verarbeitungsraumtemperatur liegt zwischen 25°C-35°C. Generell gilt, je kühler desto kürzer der Verarbeitungszeitraum. Sollte der Leim zu schnell anziehen oder zu gelfest werden empfehlen wir eine Erhöhung der Leimtemperatur auf 60°C. Eine handwarme Temperierung der zu leimenden Stelle kann sich auch als hilfreich erweisen. Infrarot - Wärmelampen verlängern die Verarbeitungszeit zusätzlich.

 

* Der pH-Wert ist ein Maß für den sauren oder basischen Charakter einer wässrigen Lösung.

** Lichtdurchlässigkeit

 

 

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